Der Beginn eines neuen Jahres ist immer eine gute Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurück zu schauen und Ziele für das neue Jahr zu stecken. 2016 war für Jumpers ein sehr ereignisreiches und spannendes Jahr mit vielen Höhepunkten. Ich denke an das Josef-Musical, das wir in den vergangenen Winterferien mit den Kindern vorbereitet und aufgeführt haben. Oder an die Eröffnung unseres Bolzplatzes. Es gab viele tolle Ferienaktionen wie Geländespiele, Museumsbesuche oder eine (jetzt schon legendäre!) Wasserschlacht. Beim McTurtle-Sommercamp waren wir mit dabei. Im Herbst sind wir mit einer sehr großen Gruppe beim Martinsumzug mitgelaufen und im Dezember haben wir uns am Lebendigen Adventskalender im Stadtteil beteiligt und hohen Besuch (den Nikolaus persönlich!) empfangen.

Für viele unserer Kinder ist Jumpers zu einem wichtigen Bestandteil ihres Alltags geworden. Das kann man auch in Zahlen ausdrücken. Im letzten Vierteljahr kamen jeden Tag durchschnittlich 35 Kinder zu Jumpers. 25 Kinder haben jeden Tag unsere sportlichen Angebote genutzt. Beim Musikworkshop waren regelmäßig 13 Kinder dabei. Die Kreativangebote wurden durchschnittlich von 9 Kindern angenommen. Nicht mehr wegzudenken ist das christliche Kinder-Bühnen-Mitmachprogramm McTurtle, welches durchschnittlich von 24 Kindern besucht wird. Auch alle anderen Workshops wie Theater oder Backen werden von den Jumpers-Kids jede Woche erwartet und gerne angenommen.

Mittlerweile hat sich auch die Eltern-arbeit etabliert. Bis zu 20 Eltern kommen mit ihren Kindern ins Elterncafé, um Kaffee und Kuchen zu genießen und dabei über Gott und die Welt und ihre Kinder zu reden. Besonders freut es uns, dass bei Jumpers den Familien ermöglicht wird, gemeinsam etwas zu unternehmen. So kommt es vor, dass der Vater mit dem Sohn Tischtennis spielt oder die Mutti die Tochter beim Billiard herausfordert. Aber die Eltern unterstützen sich auch gegenseitig, z.B. beim Ausfüllen von Formularen für Ämter oder beim Umzug.

Seit September ist das MENSCH-Programm (Mentoring für Schüler) in Vorbereitung und soll ab Frühjahr in Kooperation mit Schulen in unserem Stadtteil starten. Bislang wurden schon mehr als zehn Schüler und ebensoviele Mentoren gewonnen, die gerne bei diesem Programm dabei sein wollen. Wir sind sehr gespannt und wünschen uns, dass viele Schüler von MENSCH profitieren können.

Für dieses Jahr 2017 haben wir große Pläne. Schon Mitte Februar soll unser neues Elterncafé eröffnen. In der vergangenen Woche wurde bereits die neue Decke angebracht. Einige unserer Eltern stehen schon in den Startlöchern, um „ihren“ Raum zu streichen und einzurichten. Wir freuen uns schon sehr auf diese Erweiterung von Jumpers, weil es zuletzt mit bis zu 20 Eltern, mindestens 25 Tischtennisspielern und einigen anderen tobenden Kindern in einem Raum sehr laut wurde.

Bald soll auch noch ein Sportraum eingerichtet werden. Wie wir an den Zahlen erkennen können, sind gerade sportliche Angebote von unseren Kindern sehr gefragt. Kein Wunder, welches Kind tobt nicht gerne nach einem langen Tage in der Schule?

Wir wollen bei unseren Kindern positive Veränderungen erleben. Erst dann sind unsere Programme erfolgreich. Deshalb ist es immer ein Höhepunkt, wenn sich z.B. ein Kind durch unsere Nachhilfe in der Schule verbessert hat. Und wir finden es großartig, wenn z.B. eine Mutter erzählt, dass ihre Tochter, seit sie bei Jumpers dabei ist, schon viel ruhiger geworden ist und nicht mehr so oft ausflippt, wenn ihr etwas nicht gefällt. Diese Geschichten motivieren uns auch für das neue Jahr.

Als ich Anfang Januar – noch hatte Jumpers Betriebsferien (ja, auch das muss manchmal sein!) – mein Auto vom Schnee befreite, um weg zu fahren, kam Robert, 9 Jahre, mit einem Schlitten unter dem Arm aus dem Haus. Als er mich sah, winkte er und strahlte mich an. Er hat so ein breites Lächeln, bei dem der Mund von einem zum anderen Ohr zu reichen scheint. Wunderbar! Da dachte ich, dass es Zeit ist, Jumpers wieder auf zu machen. Und Robert hatte in diesem Moment sicher den gleichen Gedanken.

 (CD)

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