Mitarbeiterin Jumpers Gera

Die Arbeit von Jumpers in Gera wäre ohne tolle und engagierte Mitarbeiter nicht möglich. Heute möchten wir Ihnen Nicole Queck vorstellen. Seit September vergangenen Jahres ist sie im Jumpers-Team mit dabei und zuständig für die Arbeit mit Eltern und Familien.

Seit September letzten Jahres bis du bei Jumpers Gera zuständig für die Arbeit mit Eltern und Familien. Was sind deine Aufgaben konkret?

Ich leite dienstags den Eltern-Kind-Mitmachtreff und koche ein warmes Mittagessen für die Kinder. Und am Donnerstag treffen wir uns am Vormittag beim Mini-Maxi-Treff. Das ist eine Gruppe für alle Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren. Am Nachmittag findet dann unser Elterntreff statt, zu dem viele Eltern mit Kindern kommen.

Warum arbeitest du gerne bei Jumpers?

Ich finde es toll zu sehen, zu spüren und zu erleben, wie Beziehungen entstehen und wachsen. Und besonders genial ist die geistliche Gemeinschaft und das Miteinander im Team.

Was macht Jumpers besonders?

Ich finde es sehr bewundernswert und einzigartig, mit welcher Hingabe und Liebe jeder einzelne Mitarbeiter (egal ob Projektleitung, FSJ, Ehrenamtlich oder Praktikant) sich für die Kinder und Eltern einsetzt. Es wird Hilfe angeboten, wenn sie notwendig erscheint, es wird für Eltern in schwierigen Situationen gebetet, ein offenes Ohr hat immer jemand genauso, wie immer jemand da ist zum Spielen, Singen, Basteln…

Mittlerweile wird der Elterntreff am Donnerstag sehr gut besucht.

Warum kommen auch die Eltern so gerne zu Jumpers?

Ja, am Donnerstag zum Elterntreff kommen teilweise über 40 Erwachsene, und das ist ein unheimlich tolles Geschenk. Warum die Eltern so gern zu Jumpers kommen? Ich denke, genau aus dem gleichen Grund wie die Kinder – sie fühlen sich wohl, fühlen sich bei uns wertgeschätzt und angenommen, so wie sie sind. Wir haben ein offenes Ohr und eine Tasse Kaffee inkl. Stückchen Kuchen. Und dann haben natürlich ziemlich viele Eltern bei der Sanierung des Elterncafés kräftig mit angepackt, und es ist ein Stück von ihnen geworden. Fast jeder, der ins Elterncafé kommt, hat seine eigene Fußbodenfliese, die er liebevoll auf den Knien rutschend mit den Händen und einem Drahtschwamm geschrubbt hat. DAS verbindet!

Gab es für dich in den letzten Monaten Highlights, an die du dich besonders gerne erinnerst?

Ganz klar an erster Stelle: die Sanierung unseres Elterntreffs. Unglaublich, mit welcher Energie und Hingabe Eltern, Kinder, Großeltern mitangepackt haben, um diesen Traum zu verwirklichen! Da wurde gemeinsam geschrubbt, gelacht, gesungen, gestrichen, geputzt – bis es endlich fertig war. VIELEN DANK an jeden Einzelnen!

Und das zweite Highlight war erst Anfang April: Ich hatte (als einzige Mama im Team) die tolle Idee, einen Kindersachenflohmarkt zu organisieren. Meine Mitarbeiter haben mich von Anfang an unterstützt. Und auch hier war es wieder so wie beim Elterntreff – Eltern und Mitarbeiter waren da, legten gefühlt 10.000 Kleidungstücke aus, verkauften und packten schließlich die nicht verkauften Kindersachen wieder in ihre Kisten zurück,… Gemeinsam essen, lachen, Spaß haben – Gemeinschaft!

Gab es besondere Begegnungen?

Jede Begegnung empfinde ich als sehr besonders. Keine der Frauen/Männer und Kinder kannte ich vor meiner Jumpers Zeit und schon nach wenigen Tagen fallen mir die Leute in die Arme, erzählen mir von Schwierigkeiten, freudigen Erlebnissen und traurigen Ereignissen. Das sind Woche für Woche ganz besondere Begegnungen für mich, die mir zeigen, Gott hat mich an den richtigen Ort gestellt. Hier werden wir gebraucht!

Welche Träume hast du für unser Familienzentrum?

Ich würde mit den Eltern gern thematisch arbeiten, den Mini-Maxi-Treff ausbauen, ein täglich warmes Mittagessen anbieten und eine Anlaufstelle sein für Familien mit behinderten Kindern. Das ist eine Aufgabe, die mir Gott mit unserem jüngsten Kind ins Herz gelegt hat. Demnächst berichte ich euch dann, was alles geworden ist und was Gott alles bewegt hat!

(Das Interview führte Carsten Dax)

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