Satzung Jumpers (e.V.) – Jugend mit Perspektive

§ 1 – Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Jumpers – Jugend mit Perspektive“.

2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den

Zusatz „e.V.“

3. Die Abkürzung „Jumpers“ ist abgeleitet aus der Bezeichnung „Jugend mit

Perspektive“.

4. Der Sitz des Vereins ist Kaufungen.

5. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

6. Alle in dieser Satzung genannten Bezeichnungen für Personen sind gleichlautend

für Männer und Frauen zu verstehen.

§ 2 – Zweck des Vereins

1. Der Verein Jumpers – Jugend mit Perspektive e.V. verfolgt ausschließlich und

unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte

Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in

erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Zwecke des Vereins sind:

a. die Förderung der Religion;

b. die Förderung der Jugendhilfe;

c. die Förderung von Kunst und Kultur;

d. die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der

Studentenhilfe;

e. die Förderung des Schutzes von Familien;

f. die Förderung der Kriminalprävention;

g. die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger,

mildtätiger und kirchlicher Zwecke.

3. Die vorstehend genannten Zwecke werden generell verwirklicht durch die

Förderung von Selbstwert und Perspektiven im Leben von Kindern und

Jugendlichen und zwar konkret durch:

den Aufbau und die Förderung von christlich-sozialen Gruppen für Kinder und

Jugendliche, insbesondere aus solchen Milieus, die allgemein als sozial

hilfsbedürftig oder sozial als Randgruppen angesehen werden;

die Planung und Durchführung christlich-sozialer Hilfsprojekte, um

Einzelpersonen und Familien zu fördern und zu unterstützen;

die Durchführung von Sport-, Musik- und Kreativprojekten, um Talent und

Selbstwert von Kindern und Jugendlichen zu ermitteln und zu fördern, sowie das

Entstehen von sozialer Verantwortung füreinander, des ehrenamtlichen Einsatzes

in der Gesellschaft und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und zu stärken;

die Schaffung von Angeboten und die Durchführung von beratender und

seelsorgerlicher Begleitung einzelner Kinder und Jugendlicher, insbesondere zur

Prävention vor Kriminalität und zur Entwicklung von milieuübergreifender

Toleranz in der Gesellschaft;

die Unterstützung von Gemeinden und Kommunen beim Aufbau christlichsozialer

Kinder- und Jugendarbeiten, sowie bei der Planung und Durchführung

von Aktionen und Projekten;

die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen, Durchführung von Aktionen,

Projekten und Gruppenstunden, um in einem frühen Stadium der

Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen deren Selbstwert zu

entwickeln, zu stärken und deren Entwicklung zu Persönlichkeiten zu fördern;

die Förderung bestehender christlich-sozialer Arbeiten und Projekte, u.a. durch

Bereitstellung von Ressourcen, Materialien und Austauschmöglichkeiten;

die Bereitstellung einer Internetbasis zur Vernetzung und Unterstützung inhaltlich

gleichgelagerter Initiativen und anderer gemeinnütziger Träger und

ehrenamtlicher Helfer und Personen;

ein soziales und politisches Engagement für die Rechte von Kindern und

Jugendlichen und zur Verbesserung ihrer Perspektiven;

die Planung und Durchführung nationaler und internationaler Freizeitmaßnahmen

für Kinder und Jugendliche;

die Begleitung von Projekten zur Förderung von Toleranz und Versöhnung.

die Planung und Durchführung von Seminaren, Schulungen und Tagungen, die

sowohl eigene Mitarbeiter als auch Interessierte fördern und ausbilden;

die Mitarbeit in Netzwerken, die sich für das Wohl von Kindern und Jugendlichen

engagieren.

4. Zur Zweckerreichung kann der Verein z.B. auch

Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte erwerben und Gebäude errichten;

Häuser, Wohnungen und anderen Räumlichkeiten erwerben oder anmieten, die

dem Satzungszweck dienen;

haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigen.

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

werden.

6. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf

keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 – Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die

Satzung des Vereins anerkennt.

2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei

Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu

stellen.

3. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er muss schriftlich gegenüber

dem Vorstand erklärt werden.

4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten

in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss

entscheidet die Mitgliederversammlung.

5. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds (bei juristischen Personen mit

deren Erlöschen).

6. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch auf das

Vereinsvermögen.

7. Die Mitglieder sind verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Die Höhe und

Fälligkeit der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Dabei

können für juristische und natürliche Personen unterschiedlich hohe

Mitgliedsbeiträge festgesetzt werden anhand von durch die

Mitgliederversammlung festzulegenden Kriterien.

8. Für ehrenamtliche Tätigkeiten wird bei Bedarf eine Aufwandsvergütung i.S. des

§3 Nr.26a EStG im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gewährt.

§ 4 – Organe

Organe des Vereins sind

– der Vorstand

– die Mitgliederversammlung

§ 5 – Vorstand

1. Zum Vorstand gehören die folgenden 7 Personen:

– Vorsitzender

– Stellvertretender Vorsitzender

– Schriftführer

– Kassierer

– Drei Beisitzer

2. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dem

Stellvertretenden Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.

3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer

von vier Jahren gewählt; jedes Vorstandsmitglied bleibt jedoch auch nach Ablauf

der Wahlperiode so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist, es sei denn es ist

eine Abwahl erfolgt oder das Vorstandsmitglied ist von seinem Amt

zurückgetreten. In den Vorstand können nur Mitglieder des Vereins gewählt

werden.

4. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat

insbesondere folgende Aufgaben:

a) Verwaltung der Einrichtungen und der Mittel des Vereins;

b) Berufung und Anstellung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen

Mitarbeitern;

c) Vorbereitung der Wahlen und Mitgliederversammlung;

d) Durchführung der Geschäfte des Vereins.

5. Beschlüsse des Vorstands werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Sie können

aber auch schriftlich oder fernmündlich oder unter Verwendung moderner

elektronischer Kommunikationsmittel gefasst werden, wenn sich alle

Vorstandsmitglieder an der Beschlussfassung beteiligen. Schriftlich oder

fernmündlich oder unter Verwendung moderner elektronischer

Kommunikationsmittel gefasste Vorstandsbeschlüsse sind vom Vorsitzenden

schriftlich in einem Protokoll niederzulegen, von ihm zu unterzeichnen und allen

Vorstandsmitgliedern unverzüglich zur Kenntnis zu geben.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

7. An Vorstandsmitglieder nach Nr. 1 können nach Beschluss der

Mitgliederversammlung Vergütungen gezahlt werden, insbesondere auf der Basis

abgeschlossener Anstellungsverträge. Es ist auch die Zahlung pauschalen

Auslagenersatzes und pauschalen Aufwendungsersatzes zulässig.

8. Für ein einzelnes Rechtsgeschäft können die vertretungsberechtigten

Vorstandsmitglieder (bzw. der/die Gesch.ftsführer) jeweils durch Beschluss der

Mitgliederversammlung (bzw. der Gesellschafterversammlung) von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.

9. Wenn und soweit vom Vorstand gemäß Nr. 4 b hauptamtliche Mitarbeiter berufen

und angestellt werden und solche Mitarbeiter gleichzeitig Vorstandsmitglieder

sind, haben diese Vorstandsmitglieder bei der Beschlussfassung in eigenen

Angelegenheiten kein Stimmrecht. Der Abschluss, die Beendigung und Änderung

von Anstellungsverträgen obliegt in solchen Fällen ausschließlich den vom

konkreten Vertragsabschluss nicht betroffenen Vorstandsmitgliedern.

§ 6 – Mitgliederversammlung

1. Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal jährlich statt.

Mitgliederversammlungen sind immer dann einzuberufen, wenn diese von

mindestens einem Drittel der Mitglieder oder von der Mehrheit der

Vorstandsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich

beantragt wird.

2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer

Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung

einzuberufen.

3. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der

Stellvertretende Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein

Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Ist der Schriftführer

nicht anwesend, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung gewählt.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf

die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

5. Anträge an die Mitgliederversammlung können von Mitgliedern bis 6 Wochen vor

Beginn der Versammlung gestellt werden. Über die Behandlung später

eingereichter Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des

Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von . der abgegebenen gültigen

Stimmen erforderlich.

7. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

a) Genehmigung des Haushaltsplanes

b) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

c) Feststellung des Jahresabschlusses

d) Entlastung des Vorstandes

e) Wahl des Vorstandes

f) Satzungsänderungen

g) Auflösung des Vereins

8. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus

formalen Gründen verlangt werden und die nicht den Zweck des Vereins

betreffen, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese

Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich

mitgeteilt werden.

9. Die Mitgliederversammlung kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung

einen Gesch.ftsführer bestellen und anstellen. Dieser ist berechtigt, an den

Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

10. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,

das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 7 – Auflösung und Anfall des Vereinsvermögens

1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen

Stimmen erforderlich.

2. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall

steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen

Jugendverband „Entschieden für Christus“ e.V., Kassel, der es unmittelbar und

ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu

verwenden hat.

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